Dienstag, 8. Januar 2019

Überlebende- Die Rückkehr der Pyrenäenberghunde

Die einzigen Zonen, in denen der Patou Ende des 20. Jahrhunderts seine traditionelle Rolle spielte, waren die hohen Täler, aus denen die letzten Bären noch nicht verschwunden waren und wo es noch die Tradition der Zucht von Milchlämmern und der Käseherstellung gab.


Im hohen Tal von Aspe konnte man den Patou noch beobachten, wie er morgens die Herde begleitete und abends für das Melken zurückbrachte. Die Herde verbrachte den ganzen Weg nur unter der Aufsicht des Hundes.
Die Spaziergänger mussten vorsichtig sein, wenn sie dem Hund oder seiner Herde zu nah kamen.




Seit einigen Jahren, inzwischen Jahrzehnten, ist der Trend in Frankreich zu beobachten, die Hunde wieder bei den Herden einzusetzen, um ein Verschwinden der Rasse zu vermeiden. Langsam hat dieser Trend auch Zonen in den Pyrenäen erreicht, in denen der Patou zusammen mit den Raubtieren verschwunden war.
Seit 1990 beobachtet man die Wiedereingliederung in eingezäunten Gebieten im Mittelgebirge.


In Deutschland erfreut sich der Pyrenäenberghund als Familienbegleiter seit Jahren wachsender Beliebtheit.

Dazu beschert die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland dem Patou, auch außerhalb Frankreichs, eine Renaissance in seinem ursprünglichen Aufgabengebiet; dem Schutz der Herde.

Von einem Verschwinden der Rasse kann inzwischen keine Rede mehr sein!

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