Sonntag, 23. Dezember 2018

Beinahe gäbe es ihn nicht mehr- den Pyrenäenberghund

Ende des 19.Jahrhunderts begann ein Umbruch in den Pyrenäen. Die Entdeckung des Strychnins sorgte für die Ausrottung der Wölfe. Durch Bejagung aber auch den Ausbau von Strassen und den Bau von Talsperren wurden die Bären immer weniger. Die Menschen drangen immer tiefer in die Pyrenäen ein. Das einstige Symbol der Hirten zum Schutz der Herden, der Pyrenäenberghund, wurde nicht mehr gebraucht.

Da die Patous keine Aufgabe mehr hatten, begannen sie sogar auf den Bauernhöfen zu stören.
Sie störten so sehr, dass sie angeleint wurden.
Das Anleinen und Anketten hatte schlimme Konsequenzen: Die Freiheitsliebenden und Freiheitsgewohnten Tiere, die über Jahrhunderte für das freie und selbstständige Arbeiten gezüchtet wurden, wurden an der Leine aggressiv.
So wandelte sich das Bild des großen, stolzen Hundes; nun wurde er als böse und gefährlich angesehen.


Eine Zählung (1982-1986), bei der 276 Bürgermeister der Dörfer befragt wurden. ergab ein deprimierendes Ergebnis: Nur 69 lebende Tiere konnten gefunden werden.

Dienstag, 27. November 2018